Aus einem Zeitungsbeitrag zur geschlechtergerechten Sprache:

Seit drei Jahrzehnten gibt es die immer gleichen Argumente gegen sprachliche Veränderung in Richtung einer geschlechtergerechten Sprache. Da wird eingewandt, dass man in die Sprache nicht eingreifen darf. Das ist vergleichbar mit der “Obersten Direktive” in Star Trek: diese verbietet, dass die Besatzungen der Sternenflotte in die Entwicklung anderer Spezies eingreifen. Natürlich passieren ständig solche Eingriffe. (diestandard.de)

Anscheinend kann man inzwischen auch in Texten, die sich nicht nur an ein eindeutiges Nerd-Publikum richten, die “Oberste Direktive” aus Star Trek als Vergleich bringen. Als sei die Sternenflotte so real und bekannt wie die UNO. Der Lexikographieblogger (Nerd? Nicht-Nerd?) liest es und staunt. Vermutet aber auch, dass, solange die erste Google-Ergebnisseite für die Suche nach “oberste direktive” fast ausschließlich Star-Trek-Seiten enzeigt, dieser Ausdruck nicht ins allgemeinsprachige Wörterbuch finden wird.

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