blogspektrogramme
Im Mai 2011 erschien das erste Blogspektrogramm mit einer Auswahl von Beiträgen der beteiligten deutschsprachigen Sprachbloggenden, angeregt durch Anatol Stefanowitsch, im Sprachlog. Seitdem erscheinen monatlich neue Ausgaben, jeweils mit einem Rückblick auf den vergangenen Monat. Dabei wechseln sich die Blogs ohne festgelegte Reihenfolge ab. In den bisher veröffentlichten Blogspektrogrammen ging es um folgende Themen:
- Nr. 13 (April 2012, Texttheater): Laute und Buchstaben, lesen oder lektorieren, shadow oder shade und naked oder nude, außerdem Wörter, zu denen es bislang noch keine Alternative gibt, Deutsch in den Niederlanden, Wortarten von nur/noch/mehr/(als); und als “Gäste”: eine korpusbasierte Studie zu Autorenstilen, sprachliche Diskriminierung von Lesben und Schwulen, eine Geschichte aus dem Leben der Lexikographin Kory Stamper
- Nr. 12 (März 2012, Schplock): der Zusammenhang zwischen Sprache und Schuldenmachen, die Gegenwart, das Buch Kiezdeutsch von Heike Wiese, eine Faust-I-Auszählung; und als “Gäste”: das Französische mit anderen Augen betrachtet, der Content, digital
- Nr. 11 (Februar 2012, Lexikographieblog): wulffen, die Lawine, Shitstorm (Anglizismus des Jahres 2012), Brunst oder Brunft; und als “Gäste”: der Kopierterrorist, der Angst-Index in Artikeln der ZEIT
- Nr. 10 (Januar 2012, Schplock): Philosophische Sprache, der Masterand, die Verwendung von Scheiß, Verben aus Politikernamen, frühneuhochdeutsche Grammatikschreibung; und als “Gäste”: Von Spasten, der Personhood, was Linguisten so tun, Wortspiele bei Pumuckl
- Nr. 9 (Dezember 2011, Texttheater): Stresstest (Wort des Jahres 2011), leaken (Anglizismus des Jahres 2010), meinetwegen, Adverbialsätze, Gute Wünsche mit Brüchen
- Nr. 8 (November 2011, */ˈdɪːkæf/): Schriftsysteme, nähest/nächst, Neuwörter, Sprachschilder, Beurteilung von Anglizismen, Wikipedia-Falschmeldungen
- Nr. 7 (Oktober 2011, Lexikographieblog): Fraktur und Antiqua, gleich zweimal Sprachkritikkritik, ähnliche Gegensätze, Orthographie der “rheinischen Verlaufsform”, Buchstabieralphabet
- Nr. 6 (September 2011, Sprachlog): Integration von Partizipien, Cerealien, Wochentage in romanischen Sprachen, Vornamenvorurteile, wegen, Anzahl der Sprachen und ihrer Sprecher
- Nr. 5 (August 2011, Schplock): Verdrängungspotential des Deutschen, Viren, Neuwörter, Brücken und ähnliche Konstruktionen, sich läppern
- Nr. 4 (Juli 2011, Texttheater): Titelhuberei, die Schreibung sch für den entsprechenden Laut, die Flexion des Euro(s), Sickkritik wegen Genus und Sexus, der Bezug von er und sie, die Benennung Frauenfußballweltmeisterschaft
- Nr. 3 (Juni 2011, */ˈdɪːkæf/): die Entwicklung von EHEC zu Ehec, Zählsysteme unterschiedlicher Sprachen, Sprachnörglerkritik, Lieblingswörter, wie der Keks ins Deutsche kam, wie der Meuchelpuffer ins Deutsche kam
- Nr. 2 (Mai 2011, Sprachlog): röntgen in der zweiten Person Singluar, Plagiate in der Diskussion, in einem/im selben Boot sitzen, Rudelgucken im Duden, der andere Mai
- Nr. 1 (März/April 2011, Sprachlog): die Lautstruktur des Türkischen, Baden-Württemberg, Übersetzbarkeit, tausendmal schöner vs. tausendmal so schön, Schärfentiefe vs. Tiefenschärfe, Pluralbildung mit ä

