Zum vorigen Eintrag fallen mir noch die Meldungen der vergangenen Tage ein über einen Diplomanden, der ein Simpsons-Lexikon geschrieben hat, ein: „SimpEssenz“ — Düsseldorfer schreibt Simpsons-Lexikon (RP online) oder Düsseldorfer schreibt erstes Simpsons-Lexikon (DerWesten).

Auch wenn wir es hier nicht mit „dem ersten Simpsons-Lexikon der Welt“ (RP online) zu tun haben (zumindest nicht, wenn man Internet-Lexika mitzählt, siehe etwa Uters Land of Chocolate, die Simpsonspedia oder diese zwei auf Anhieb ergoogelten englischen SimpsonsWörterbücher), freue ich mich doch über die Ankündigung solch eines leicht nerdigen Werks (das ich auch nur aus diesen Meldungen kenne). Auch weil es ein weiterer Beleg für meine These ist, dass das Sammeln, Sortieren und Aufzeichnen von interessanten Daten (umgangssprachlich: von „Wissen“) — mit anderen Worten, die Lexikographie — in der Natur des Menschen liegt. (Oder zumindest in der Natur des Nerds.)