Das „mentale Lexikon“ — bald tatsächlich ein offenes (Wörter-)Buch?

Wie Spiegel Online meldet, ist es Wissenschaftlern gelungen, häufiger als durch Zufall erklärbar zu erkennen, welches Wort ein gehirnverkabelter Patient gerade dachte. Kleine Einschränkung: Der untersuchte Wortschatz bestand aus zehn Wörtern. Diese mussten erst mehrfach geübt werden, bevor die Erkennung funktionierte. Darüber, ob die bei diesem einen Patienten erkannten Muster auch bei anderen Probanden funktionieren würden, wird im Spiegel nichts ausgesagt. Im Original-Artikel (Journal of Neural Engineering) finde ich auch nichts, aber den habe ich jetzt nur sehr sehr schnell und oberflächlich überflogen. Falls ich den Autoren Unrecht tue: Entschuldigung.

Wenn’s klappt, wäre das wahrscheinlich sogar noch jenseits von Raumschiff Enterprise.