Die Duden-Homepage hat eine neue Startseite und jetzt auch eine kostenlose Recherchefunktion. Ich werde das nicht im Detail beschreiben, kann sich ja jede(r) selbst ansehen, die Seite ist relativ übersichtlich und weitgehend gut zu bedienen.

Was noch interessant ist (aus der Pressemeldung):

Duden online ist ein eigenständiges Angebot im Internet und spiegelt nicht eins zu eins ein gedrucktes Duden-Wörterbuch. Es löst die bekannte Duden-Suche ab und bietet über klassische Wörterbuchinformationen hinaus viele neue Informationstypen, z. B. Hörbeispiele, Bilder oder typische Wortverbindungen, die in Form von Wortwolken dargestellt werden. Duden online zeigt außerdem die Häufigkeit eines Wortes im Dudenkorpus an und liefert spannende Hintergrundinformationen und Besonderheiten zu einzelnen Wörtern. Zudem haben Nutzer die Möglichkeit, ganze Texte mithilfe der Duden-Rechtschreibprüfung automatisch korrigieren zu lassen.

Es gibt außerdem eine Möglichkeit, neue Wörter vorzuschlagen.

Schöne Sache, soweit ich das sehen kann. Damit hat sich Duden die Chance eröffnet, auch im Netz zu einer Top-Adresse zu werden — sie sind zwar nicht die ersten, die ein Wörterbuch umsonst anbieten, beileibe nicht, aber der gute Name kann jetzt auch online seine Strahlkraft entfalten.

Übrigens: Selbst Fälle, in denen bestimmte Personengruppen bei gedruckten Wörterbüchern auf die Barrikaden gehen würden, werden nun zu vermutlich objektiven Dokumentationen des Sprachgebrauchs, für die wir uns alle selbst an die Nase fassen müssen — man vergleiche etwa die computergenerierten „typischen Verbindungen“ bei Mann und Frau. Und immer wieder wünscht man sich, einen Blick ins Dudenkorpus werfen zu können … aber ob das auch noch einmal kostenlos online veröffentlicht wird?