Denis Diderot wurde am 5. Oktober 1713 in Langres geboren. 1746 erhielt er, der bereits vorher englischsprachige Texte ins Französische übertragen hatte, den Auftrag, die zweibändige, 1728 in erster Auflage von Ephraim Chambers auf Englisch herausgegebene Cyclopaedia: or, An Universal Dictionary of Arts and Sciences ebenfalls zu übersetzen (bzw. eine bereits begonnene Übersetzung zu Ende zu führen).

Gemeinsam mit seinem Mitherausgeber Jean Baptiste le Rond d’Alembert und weiteren Autoren erarbeitete Diderot aber keine reine Übersetzung dieser Grundlage, sondern schaffte mit der Encyclopédie, ou Dictionnaire raisonné des sciences, des arts et des métiers ein Werk von 35 Bänden und 60.000–75.000 Artikeln (die Angaben schwanken) — das „Hauptwerk der Aufklärung“, das „das gesamte Wissen der damaligen Zeit“ (UB Konstanz) zusammenfasste. Die Bände der Encyclopédie erschienen zwischen 1751 und 1772.

Diderot verfasste noch weitere Schriften, darunter Übersetzungen, Romane, Theaterstücke und philosophische Texte, am bekanntesten ist er aber heute als Enzyklopädist, als den ich ihn den Lexikographen an die Seite stelle.

Diderot starb am 31. Juli 1784 im Alter von 70 Jahren in Paris.

Quellen und weitere Literatur: Wikipedia-Artikel zu Denis Diderot (dt., engl., frz.) und zur Encyclopédie, historicum.net, Internet Encyclopedia of Philosophy, UB Konstanz