Ich freue mich, das siebte Blogspektrogramm mit einer Auswahl von Beiträgen zum Thema Sprache hier im Lexikographieblog präsentieren zu dürfen:

Kristin Kopf betrachtet alte Drucke und den dortigen Einsatz von Frakturschrift für althergebrachtes deutsches Wortgut und Antiqua für Fremdwörter. Aber was passiert eigentlich, wenn ein Wort aus deutschen und fremden Bestandteilen zusammengebastelt ist? Und was hat das mit dem Japanischen zu tun? Das alles erfährt man im [ʃplɔk].

Von Fremdwörtern dauert es meist nicht weit bis zur Sprachkritik. Susanne Flach hat sich ein aktuelles Beispiel der Kritiker einmal genauer angesehen (fast ganz ohne Fremdwortanteil: „Irland auf Ramschniveau herabgestuft.“ — Ganz Irland?) und nimmt die Kritik auf */ˈdɪːkæf/ auseinander.

Im Sprachlog seziert Anatol Stefanowitsch den Busen, entkräftet damit einen weiteren Sprachkritikpunkt und veranschaulicht ganz nebenbei, wie sprachliche Fehlschlüsse sich entwickeln können.

Im Texttheater zeigt sich dessen Besetzer Besitzer Kilian Evang entsetzt entzückt von Wörtern, die ganz ähnlich aussehen und doch ganz Gegensinniges bezeichnen.

Bei Fragen Sie Dr. Bopp beantwortet Stephan Bopp die Frage, ob man am Lachen sein darf oder am lachen sein muss — und wer meint, dass er/sie schon alles verstanden hat und sich jetzt am Freuen sein darf, muss bis ganz zum Schluss lesen.

Für das Lexikographieblog erlaube ich mir, auf den Beitrag zum Buchstabieralphabet hinzuweisen, in dem man die Entwicklung der Namen nachverfolgen kann, die vor rund 100 Jahren noch so gängig waren, dass sie als offizielle Buchstabierhilfen auserkoren wurden. Heutzutage muss man die Bertas und Doras suchen — noch …?

Das nächste Blogspektrogramm erscheint Mitte Dezember, was aber nicht heißt, dass man bis dahin in den beteiligten Blogs nichts Neues lesen könnte!

Frühere Blogspektrogramme:

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