Das interessierte Publikum hat höchstwahrscheinlich das Lamento von Hans Zehetmair (u.a. Vorsitzender des Rates für deutsche Rechtschreibung) mitbekommen: SMS und Twitter führten zu einer „Fetzenliteratur“, und überhaupt, die jungen Leute könnten alle nicht mehr ordentlich schreiben (siehe etwa den Beitrag auf Welt Online).

Ich hatte keine rechte Lust, dieses Sammelsurium immergleicher Klagen zu kommentieren, weise aber gerne darauf hin, dass in der Allgemeinen Zeitung heute ein Interview mit Peter Schlobinski zu lesen ist, und dem kann man ja durchaus Kompetenz für den Bereich Sprache und Medien unterstellen. Da werden einige Aussagen zurechtgerückt. Der sprachliche Untergang des zivilisierten Abendlandes wird also noch ein paar Wochen auf sich warten lassen.