Heute bin bzw. wurde ich auf so viele interessante Meldungen gestoßen, dass ich hier gerne einmal ein paar Lesetipps fürs Wochenende geben will:

Bei Ideas Illustrated wird auf eine visuell ansprechende Weise gezeigt, welchen Anteil Wörter mit bestimmten Etymologien in unterschiedlichen englischen Texten (amerikanische bzw. britische Literatur, juristische Texte, medizinische Texte, Sportberichterstattung) haben. Die Texte sind ziemlich kurz, methodisch ist das auch noch nicht ganz ausgereift, einige Fragen und Anmerkungen dazu stehen auch in den Kommentaren, aber es ist eine interessante und gut vermittelbare Herangehensweise und es juckt mich gerade in den Fingern, so etwas auch mal fürs Deutsche auszuprobieren. Der Beitrag ist schon vom April, aber der hat tip geht an Languagehat, wo der Artikel gestern verlinkt wurde.

Ben Zimmer erklärt, wie der Ausdruck Monday im Englischen zu einem Schimpfwort und Ersatz für das N-Wort werden konnte, wegen dessen Verwendung bereits ein Polizist entlassen wurde. Die Wortverwendung geht zurück auf den Comedian Russell Peters, der bei einem Stand-up-Auftritt die Geschichte von einem erzählte, der Schwarze als „Montage“ bezeichnete, denn „keiner mag Montage“. Von der Pointe in die bittere Realität. (S.a. Ben Zimmer im Boston Globe online.)

Der Standard bringt einen kleinen Beitrag zu den nicht-deutschen Sprachen, die in Österreich verwendet werden, und hat auch eine nette Grafik (auf der Grundlage schon etwas älterer Daten) zur regionalen Verteilung dieser Sprachen auf die österreichischen Bundesländer.

Wiener Forscher sind dem Geheimnis der Elefantensprache auf die Schliche gekommen. Was Elefanten und Heavy-Metal-Sänger gemein haben (und mehr) erfährt man u.a. ganz offiziell beim Informationsdienst Wissenschaft.

Damit beste Wünsche für ein schönes Wochenende!