Heute ist in den USA der National Grammar Day. Viel fun dabei!

Dazu auch Kory Stamper bei Harmless Drudgery; in ihrer Brust schlagen an diesem Tag zwei Herzen, das zweite Herz beschäftigt sich diesmal mit Apostrophen — oder vielmehr mit Leute, die Apostrophe („grocer’s apostrophes„) korrigieren.

Das hat in mir doch Erinnerungen an die gute alte Zeit geweckt und an die zwei Herzen, die, ach, auch in meiner Brust schlagen oder schlugen. Meine erste, wenn auch nicht namentliche Erwähnung im Spiegel im Jahr 2000 (Jochen Bölsche, Überall Fliegendreck): Ich bin da ein „sprachkundiger Eleve“ und zitiert wird mein militant sprachkritischer Schülerzeitungsartikel, der heute aus dem Netz verschwunden ist — leider oder glücklicherweise, wer mag das entscheiden.

Dann aber doch auch der hoffentlich ehrenrettende Hinweis darauf, dass ich mich des Themas später auch noch einmal sprachwissenschaftlich-deskriptiv angenommen habe; die Ergebnisse sind nachzulesen in: Der Apostroph in der Diskussion: Ein Beitrag zur Debatte um ein umstrittenes Zeichen (Open Access). Seltsamerweise hat’s dieser Aufsatz nicht in den Spiegel geschafft.