Am 07.04.2010 wurde das Lexikographieblog mit dem ersten Beitrag eröffnet. Die eigentlichen Begrüßungsworte habe ich dabei Marge Simpson überlassen. Genau heute vor drei Jahren. Was ist nicht alles in der Zwischenzeit passiert … ja, äh, was eigentlich, keine Ahnung, das soll jetzt hier keine kleine Weltgeschichte werden.

Ich will aber die Gelegenheit nutzen, an dieser Stelle mal die Laufkundschaft auf einige ausgewählte Beiträge aufmerksam zu machen, die entweder zu den meistbesuchten in den vergangenen drei Jahren gehören oder die mir einfach so besonders gut gefallen (die Auflistung ist chronologisch):

Ziemlich früh habe ich mich etwas mit Wikipedia beschäftigt und beispielsweise in Wikipedialisten fünf und Wikipedialisten sieben einen Blick auf häufige (und weniger häufige) Wikipedia-Artikelbenennungen geworfen (mehr Wikipedialisten).

Dann kam bald das schöne Spielzeug namens Google Ngram Viewer, das mich unter anderem dazu veranlasst hat, mir einmal Grafen grafisch anzuschauen.

Champignons und Egerlinge, sprachlich betrachtet, gehören zu den Allzeit-Top-3 der meistbesuchten Seiten des Lexikographieblogs.

Kennen Sie eine Interjektion als Ausdruck bevorstehender Gaumenfreuden? Njam, njam! und noch ein paar weitere amüsante Wörterbucheinträge habe ich im Januar 2011 nachgeschlagen.

Ende 2010/Anfang 2011 wird erstmals ein Anglizismus des Jahres gewählt. Als Jury-Mitglied habe ich mich unter anderem mit liken/leiken beschäftigt, aber auch mit Balconing — kennt man das heute noch?

Mein persönlicher Lieblingspost ist eine dreiteilige Mini-Serie, nämlich die zur Geschichte des Meuchelpuffers: Teil 1; Teil 2; Teil 3.

Die Sprachen um uns herum — Sprachen, die in Deutschland gesprochen werden — habe ich im September 2011 betrachtet, und auch dieser Beitrag ist in den Lexikographieblog-Besucher-Top-3, genauso wie …

Anton, Berta, Cäsar und Dora, eine Analyse der Popularität der Namen im deutschen Buchstabieralphabet, und dieser Beitrag ist tatsächlich der meistbesuchte Post dieses Blogs seit seinem Beginn (die Startseite einmal ausgenommen).

Brunst oder Brunft? zeichnet nach, wie es zu den beiden unterschiedlichen Ausdrücken kam.

Die Wörter zum Angucken sind wirklich nur zum Angucken, nicht zur wissenschaftlichen Weiterbildung.

Lieber arm als frei gilt für die Bezeichnungen von Nahrungsmitteln, die ich mir in einem Gastbeitrag beim Pons Deutschblog vorgenommen habe.

Heute schon zlataniert? Ein schönes Beispiel dafür, wie viele Fehler und Missverständnisse in einer Pressemeldung stecken können.

Immer die Radreiter — der jüngste Beitrag aus dieser Liste zeigt eine Auswahl heute ungebräuchlicher Wörterbuch-Ausdrücke und Beschreibungen für eine heute immer noch sehr übliche Sache.

Die anderen Posts sind natürlich auch gut (alle!), aber wie das bei einer Auswahl immer so ist … irgendwer muss dann draußen bleiben.