Der Anglizismus des Jahres 2013 lautet: -gate.

Nach wochenlanger Vorauswahl, Analyse und Endauswahl hat die Jury entschieden, dieses Wortbildungselement auf Platz 1 der erfolgreichsten Anglizismen des vergangenen Jahres zu setzen, noch vor Fake- auf Platz 2 und Whistleblower auf Platz 3 der Jury-Liste (Whistleblower erreichte dafür Platz 1 bei der Publikumsabstimmung).

Ich werde an dieser Stelle keine großen Worte mehr machen, denn eigentlich ist alles schon gesagt:

Zur offiziellen Pressemeldung für den Anglizismus des Jahres 2013 klicke man hier.

Die detaillierte Besprechung von Kristin Kopf im Rahmen der Kandidatenuntersuchung findet man, ebenso wie eine Laudatio von Anatol Stefanowitsch, im Sprachlog.

Wer Klickstrecken mag, wird sogar schon von sueddeutsche.de bedient!

Damit hat die Anglizismenwahl für 2013 ein würdiges Ende gefunden — und 2014 steht jetzt unter Beobachtung für die kommende Wahl. In diesem Sinne: Keep on talking like euch der Schnabel gewachsen ist.

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